Geschäftshistorie

Rehrrad war der Urgründer des FahrradladensUrgründer des heutigen Fahrradgeschäftes war Herr Ewald Rehr, Onkel von Herrn Eberhard Gottschalk. Dieser mietete einen kleinen Raum im hinteren Teil eines Zigarrengeschäftes in der Köpenicker Bahnhofsstraße Nr.12 und eröffnete dort zu tiefsten DDR-Zeiten eine kleine Fahrradreparaturwerkstatt.

Bereits 1975 zog Herr Ewald Rehr in seine eigenen Geschäftsräume in der Borgmannstraße Nr. 17 und eröffnete kurz darauf ein Fahrradgeschäft.

Schon bald – das war im Jahr 1978 – arbeitete Herr Eberhard Gottschalk im Geschäft seines Onkels, um ihn zu unterstützen sowie die geplante Geschäftsübernahme vorzubereiten.

Fahrrad Gottschalk in der Borgmannstraße in Köpenick, 1978

Eberhard GottschalkAm 01.07.1980 war es dann endlich soweit. Eberhard Gottschalk übernahm das Geschäft von seinem Onkel und führte es unter dem naheliegenden Namen „Fahrrad Gottschalk“ In dieser Zeit hatte das Geschäft „lediglich“ an 2 Tagen pro Woche geöffnet. An diesen beiden Tagen fanden sowohl Beratung als auch Verkauf statt. Den Rest der Zeit war Herr Gottschalk damit beschäftigt, Fahrradrahmen und Einzelteile zu besorgen, um sie anschließend in der Werkstatt zu kompletten Fahrrädern zu montieren. Leider war es Herrn Gottschalk nicht gelungen, in der sozialistischen Planwirtschaft Kommissionshändler für die bekannten Marken Diamant und Mifa Fahrräder zu werden. Dies hatte zur Folge, Eberhard Gottschalkdass er die Fahrräder mühsam aus Einzelteilen montieren musste. Das Besorgen der einzelnen Rahmen und Fahrradteile war damals nicht immer einfach und gelang oft nur mit Hand in Hand Zuwendungen. Nach Aussage von Herrn Gottschalk war diese Zeit zwar nicht leicht aber dennoch schön. Die Öffnungszeiten zu jener Zeit waren:
Dienstag: 9 – 12 Uhr
Donnerstag: 13 – 18 Uhr

1989 war die Zeit der Wende und Überführung des Geschäftes in die freie Marktwirtschaft. Neue Fahrradmarken lösten die bisherigen Marken Diamant und Mifa ab. Die Öffnungszeiten wurden natürlich auch den neuen Zeiten angepasst und lauteten von nun an:

Dienstag bis Freitag: 10 bis 18 Uhr
Samstag: 9 bis 13 Uhr
Montag: Ruhetag

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Das mittlerweile lang in Berlin Köpenick etablierte Geschäft lief gut und so unterzeichnete ich, Thomas Knieke, im April 1998 meinen Arbeitsvertrag bei Herrn Gottschalk. Wir bauten gemeinsam das Geschäft komplett um. Der Ruhetag am Montag erschien nicht mehr zeitgemäß und wurde folglich zeitnah abgeschafft. Auch blieb das Geschäft in der Woche länger geöffnet. Neue Fahrradmarken kamen hinzu und wir erweiterten das Sortiment an Fahrradteilen.

Herr Gottschalk beschloss zu Beginn des neuen Jahrtausends, alsbald in den wohlverdienten Ruhestand treten zu wollen und so ergriff ich die Gelegenheit und übernahm am 01.07.2005 sein Geschäft. Daran schloss sich ein weiterer Komplettumbau an. Das Geschäft erhielt sein heutiges Gesicht.

Im Frühjahr 2013 wurde nun der Name „Fahrrad Gottschalk“ durch den Namen „Velomobil“ ersetzt und damit verbunden das Geschäft auch im Internet mit einer eigenen Seite geführt.